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21. Juli 2017

Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Psalm 118,26

«Ach, Herr hilf! Lass gelingen!» So steht es im Vers vor dem heutigen Losungswort. Was soll gelingen? Dass diejenigen, die den Psalm lesen oder ihn hören, durch «das Tor des Herrn gehen» (Vers 20). Es geht um die Erwartung des Heils. In unserem Psalm hat es oft den Namen der Gerechtigkeit. Im Namen Gottes soll der kommen, der für die Menschen da ist und mit ihnen geht. Dieser eine, der erwartet wird, ist «der Stein, den die Bauleute verworfen haben. Er ist zum Eckstein geworden» (Vers 22). Ein Eckstein ist ein tragender Stein. Wenn er fehlt, bricht das Gebäude zusammen. Unser Psalm nimmt voraus, was wir zu unserer nachösterlichen Glaubenskraft zählen dürfen. Dafür können wir dankbar sein.

Der Psalm nährt diese Glaubenskraft. Das Bild des Ecksteins zeigt auf, wie stark dieser Stein im Gebäude unseres Glaubens ist. Und wenn wir diesen Glauben als Weg verstehen wollen, gibt der Psalm auch dazu Hinweise: «Der Herr ist mir Helfer» (Vers 7). Gott hilft, auf dem Weg zu bleiben und er hilft die Hoffnung lebendig zu erhalten. Das Tor ist offen und bleibt offen.
Mir tut dieser Psalm heute gut, denn so vieles treibt mich um und macht mich unruhig. Und so bete ich mit Blick auf den, der immer neu Platz finden soll in meinem Leben: «Ach, Herr hilf! Lass gelingen.» Danke, dass wir nicht allein unterwegs sind.

Von: Madeleine Strub-Jaccoud

 

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