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28. Juni 2017

Hat denn Gott sein Volk verstossen? Das sei ferne! Römer 11,1

Er sieht den grossen Plan.
Paulus verfängt sich nicht in Kleinigkeiten, versucht nicht, allein sich und seine Existenz oder nur die Seinen in Gottes Plan mit der Welt zu denken. Er scheint das Ganze zu sehen.
Vom Anfang her bis zum Ende.
Hat denn Gott sein Volk verstossen?
Das sei ferne!

Die Erwählung bleibt, sie wird nicht hinfällig, und zwischen dem Anfang und dem Ende erstreckt sich ein grosser Plan. Ein Plan, der darauf ausgelegt ist, dass nachher alle zu Gott kommen. Die Wege, die Gott dabei geht, sind uns Menschen vielleicht nicht immer gleich einsichtig. Wichtig ist aber, die eigene Erwählung nicht gegen die Erwählung Israels auszuspielen. Es gibt kein Entweder-oder. Jedenfalls nicht nach Paulus. «Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.» (Römer 11,18) Er sieht den grossen Plan und das mit diesem Plan verbundene Geheimnis, und er sagt es weiter, zur Mahnung und zur Hoffnung: «Verstockung ist einem Teil ­Israels widerfahren, bis die volle Zahl der Heiden hinzugekommen ist. Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: «Es wird kommen aus Zion der Erlöser; der wird abwenden alle Gottlosigkeit von Jakob. Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.»

Vom Anfang her bis zum Ende sei gelobt unser Gott und Erlöser, der sich sein Volk erwählt zur Gnade und Barmherzigkeit.

Von: Sigrun Welke-Holtmann

 

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