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26. Juli 2017

Lobet Gott in den Versammlungen. Psalm 68,27

Wie halten wir es mit grossen Menschenansammlungen? Fühlen wir uns wohl darin, oder gibt es eine Schmerzgrenze, eine bestimmte Anzahl, bei deren Überschreitung Dichtestress aufkommt? Oder kommt es allein auf die Umstände an? Ist ein Kirchentag mit Tausenden von Teilnehmenden viel stressfreier als ein Fussballmatch oder ein Rockkonzert mit ebenso vielen Leuten?

Natürlich gibt es nebst der schlichten Personenzahl einer Grossveranstaltung auch die Aspekte der kollektiven Nüchternheit, der Emotionalität oder der gemeinsamen Bewusstseinsebene. Auf welcher Stufe sie angesiedelt werden, liegt zu einem guten Teil im Auge des oder der Betrachtenden. So hatte man seinerzeit schon das Pfingstwunder als eine Folge des süssen Weins abgetan. Ähnlich geht es heute Menschengruppen, seien es grosse oder kleine Minderheiten, wenn sie unter irgendeinen Generalverdacht gestellt werden.

Eines der besten Mittel gegen solch verzerrte und verzerrende Wahrnehmung sind Begegnungen in Unvoreingenommenheit und Empathie. Wenn so aus zwei oder drei, die in Jesu Namen versammelt sind, bald einmal zwei- oder dreihundert werden, sind wir dem Reich Gottes einen grossen Schritt näher gekommen.

Von: Andreas Wild

 

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