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30. April 2017

Der Herr dachte an uns, als wir unterdrückt waren, denn seine Güte währet ewiglich. Psalm 136,23

Ewig währt seine Güte.
Gestern, morgen, übermorgen.
Wie die Umarmung einer Mutter. Wie das stolze Strahlen eines Vaters. Wie der feste Händedruck eines Freundes.
So ist seine Güte.
Die Güte Gottes.
Gestern, heute, morgen.
Auch dann, wenn die Not unerträglich ist. Gerade dann.
Gott dachte an sein Volk, als es in Ägypten unter den Mächtigen litt. Gott denkt an die Menschen, wenn sie in Syrien leiden. Er ist dort. Mitten unter den schreienden und weinenden Männern, Frauen und Kindern.
Ewig währt seine Güte.
Gott ist dort. Mitten in der Angst und Hilflosigkeit. Er umarmt uns, blickt uns liebevoll an, nimmt uns an der Hand.
Vielleicht ist er auch wütend. Hoffentlich ist er es. Wütend auf die Menschen, die das Gesicht der Schöpfung entstellen. Wütend auf unser tatenloses Zusehen.
Aber seine Güte ist unendlich viel grösser. Er hört hin. Hört das Rufen und Beten der Menschen. Und wendet sich nicht ab.
Ewig währt seine Güte.
Gott hat sich mit seinem Volk auf den Weg gemacht, aus Ägypten in das gelobte Land. Gott ist mit uns auf dem Weg, hin zum Frieden. Der schon heute ist. Vorsichtig und leise. Wie ein dankbares Aufseufzen.
Ewig währt seine Güte.
Gestern, heute, morgen.

Von: Lea Scherler

 

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